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Dr. Michael Naumann

Dr. Michael Naumann

CURRICULUM VITAE

Michael Naumann, geb. 8. Dezember 1941 in Köthen/Anhalt. Sohn des RA Eduard Naumann, (gefallen 1942) und seiner Frau Ursula, geb. Schönfeld. Flucht in die Bundesrepublik 1953.

High-School Diploma Mexico Senior-High, Mexico, Missouri, USA, 1960. Abitur 1963 Oberrealschule Scheinfeld, Mfr. Hochbegabtenstipendiat Friedrich Ebert-Stiftung 1963-1969. Eheschließung mit Christa Naumann, geb. Wessel (zwei Kinder, Felix und Johanna Marie). Geschieden 1996. Studium politische Wissenschaft, Philosophie, Geschichte in Marburg und München 1963-1968. Promotion Dr. phil. 1969 mit "Der Abbau einer verkehrten Welt. Satire und politische Realität im Werk von Karl Kraus".

Volontariat und außenpolitischer Redakteur "Münchner Merkur", 1969-1970. Von 1971 an Redakteur, später fester Mitarbeiter bei DIE ZEIT, Hamburg. 1972-1976 Privatdozent, später Assistent der Ruhr-Universität Bochum (politische Wissenschaft). 1976-1978 Florey Scholar des Queen´s College, Oxford 1979. Habilitation an der Ruhr-Universität Bochum, Venia legendi in Pol. Wissenschaft. 1978 Rückkehr zu DIE ZEIT, Aufbau und Leitung des Ressorts "Dossier". 1981-1983 Korrespondent von DIE ZEIT in Washington, D.C. Von 1983 bis 1985 Ressortchef "Ausland" im "Spiegel". Seit 1985 Leiter der Rowohlt Verlage, des Wunderlich Verlags und Gründung des Verlags Rowohlt-Berlin. 1994 Gründung des Verlags "Metropolitan" in New York - als Imprint von Henry Holt, Inc. Von 1995 bis 1998 CEO und Präsident von Henry Holt, Inc.

Von 1998 bis 2000 Staatsminister für Kultur und Medien beim Bundeskanzler. Von 2000 bis 2004 Herausgeber und Chefredakteur der ZEIT, Hamburg, danach Herausgeber. Seit 2000 Professor an der Humbold-Universität Berlin.

Seit Anfang März 2007 von seiner Tätigkeit als ZEIT-Herausgeber auf Grund seiner Kandidatur für das Amt des Ersten Bürgermeisters in Hamburg beurlaubt. Am 24. März 2007 von einem SPD-Parteitag mit 99,1% der Stimmen zum Spitzenkandidaten für die Hamburger Bürgerschaftswahl 2008 gewählt.

Veröffentlichungen: "Der Abbau einer verkehrten Welt. Satire und politische Realität im Werk von Karl Kraus" (Doktorarbeit), München, 1969; "Strukturwandel des Heroismus. Vom sakralen zum revolutionären Heldentum" (Habilschrift), Frankfurt 1979; "Amerika liegt in Kalifornien", Reinbek 1983; "Die schönste Form der Freiheit", Berlin 2000. Herausgeber mehrerer Bücher zu zeitgenössischen politischen und kulturellen Themen; wissenschaftliche Aufsätze in Fachzeitschriften und Anthologien, viele journalistische Arbeiten.